Familie Honold

... aus der Haseldorfer Marsch

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Marina del Rey - Tag 20

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Heute ist - sehr zur Freude von Moritz - ausgiebiges Ausschlafen und anschliessend Venice Beach angesagt (wo wir vorgestern schon einmal abends kurz waren und seine Augen zu leuchten begannen). Fruehstueck habe ich im naheliegenden Ralph's geholt, anschliessend ging es zum Strand. Parkplatz ist natuerlich extrem schwer an einem Samstag, deshalb habe ich gar nicht lange gesucht und einen relativ teuren bezahlten genommen - was soll's, ist doch Urlaub.

 

Am Strand war dann nicht nur der uebliche Auflauf sondern auch noch zusaetzlich ein Summer-Fest zu Gunsten der Obdachlosen -  Trubel war also genug. Moritz haben wir geld in die Hand gedrueckt und einen Treffpunkt mit Zeit ausgemacht, der wollte alleine durch das Getuemmel schlendern.

Mit den beiden Frauen habe ich dann in Ruhe das Treiben betrachtet, die Basketballer und die Skater bewundert, People-Watching betrieben und viele Fotos gemacht, ueberwiegend von mehr oder weniges skurrilen Personen.

Moritz kaufte dann noch ein paar seiner geliebten T-Shirts mit Spruechen drauf - schon eins aus S.F. hat ihm auf dieser Reise unendlich viele anerkennende Sprueche vieler Passanten und Einheimischer eingebracht: Ein grosses Marihuana-Blatt auf schwarzem Hintergrund mit dem Spruch drunter "I am Vegetarian"....

Nach ein paar Stunden in Venice haben wir dann eine Pause im Hotel eingelegt um abends gegen 18:30 Uhr Richtung Griffith Observatorium aufzumachen um dort den Sonnenuntergang und einen Blick ueber das erleuchtete L.A. bei einem mitgebrachten Picknick zum Abendbrot zu geniessen.
Leider war auch so relativ spaet am Samstag noch Verkehr ohne Ende auf den Freeways, so dass wir eine Weile im Stau standen. Kurz vorm Griffith-Park selber war dann auch noch ein Stau, da heute (man haette es sich denken koennen) ein Konzert im Greek Theatre war. Ausserdem waren wir erstaunlicher Weise nicht die einzigen, die am Samstag abend den Blick dort oben geniessen wollten, also mussten wir ein ganzes Stueck entfernt parken und ca. 1 km zu Fuss zum Observatorium gehen - so bekamen wir gerade noch das letzte Abendrot mit um anschliessend den gigantischen Blick auf ein unvorstellbar grosses, erleuchtetes L.A. bestaunen zu koennen - dafuer hatte sich der Trip allemal gelohnt, wann bekommt man sowas schon mal zu sehen.

Das Observatorium selber hatte auch noch auf, dort haben wir aber nur wenig angeschaut, u.a. das von Frauke so geliebte Foucaultsche-Pendel, welches wir auch schon in der California Academy of Sciences in S.F. bestaunt hatten.

Die Fotos sind uebrigens von keiner guten Qualitaet, da ich mangels Stativ nur die kleine Kamera mitgenommen und mit Nachtprogramm ein paar Bilder geschossen habe indem ich sie auf die Bruestung gestellt habe - der tatsaechliche Eindruck laesst sich auf Bildern eh nicht wiedergeben....

Nach einer entspannten Fahrt durch das naechtliche L.A. waren wir gegen 23:00 Uhr wieder am Hotel - morgen ist wieder Ausschlafen angesagt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Juli 2011 um 04:49 Uhr