Familie Honold

... aus der Haseldorfer Marsch

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Blog Jochen

Neue Küche

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Jetzt haben wir es endlich mal geschafft eine neue Küche einbauen zu lassen - die alte ging nun wirklich langsam nicht mehr, die war ja ca. 30 Jahre alt und schon von den Vorbesitzern übernommen worden. War zwar handwerklich eine gute Qualität, Vollholzküche eines Markenherstellers, aber eben auch "Eiche rustikal" in dunkel. Da mochte man nun wirklich langsam nicht mehr gegengucken und so langsam lösten sich dann auch Türen und Schränke in ihre Bestandteile auf....

Also ging es an die Küchenplanung - eigentlich komplett Frauke's Aufgabe, da die so werden sollte wie sie das gerne haben möchte: Statt Schränken mit Türen nur noch Schubladen, damit man auchan die Sachen dran kommt, die weit hinten stehen, außerdem hell und etwas andere Raumausnutzung. Vorher hatten wir in einer Ecke eine Speziallösung eines Tischlers, wo der Herd diagonal in der Ecke stand mit der Abzugshaube in einer Spezialkonstruktion darüber - das nahm viel Platz weg, den man anders nutzen kann (wobei unsere Küche eh nicht besonders klein ist). Außerdem wollte sie einen Ofen mit Pyrolyse (http://haushalt.suite101.de/article.cfm/so_funktionieren_selbstreinigende_backoefen) haben um den in Zukunft besser reinigen zu können.
Einzige Anforderung von mir war ein amerikanischer Side-by-Side Kühlschrank mit Eiswürfel-Spender - den wollte ich schon seit Jahren haben. Außerdem habe ich sie dann noch im Laufe der Vorarbeiten überzeugen können einen Induktionsherd zu bevorzugen - im Nachhinein eine richtige Wahl, das Ding ist einfach Klasse und spart viel Zeit und auch noch Energie.

Vor dem Einbau der neuen Küche waren aber erstmal einige Dinge zu erledigen. Nicht nur die alte musste rausgerissen werden (nachdem meine Frau die Schrankinhalte in mehr als 15 Umzugskartons verstaut hatte) sondern auch renoviert werden. Der Ausbau der alten war schnell erledigt und mit meinem Sohn war der Kram auch schnell rausgetragen. Nun musste aber nicht nur an den Stellen neu tapeziert werden wo die alten Schränke gewesen sind - ich habe auch noch den alten Fliesenspiegel komplett abgeschlagen (wir wollten jetzt ohne den auskommen), dieser Teil musste neu verputzt werden, ich habe eine Reihe von Steckdosen neu gelegt bzw. umgesetzt (wobei beim Schlitzen dann leider auch mal ein unkonventionell verlegtes Kabel unter dem Putz durchtrennt wurde und von mir geflickt werden musste - aber dabei muss man bei einem 100 Jahre alten Haus wohl auch mal rechnen), ein Boiler für die Warmwasserversorgung, der hinter einem Schrank zum Vorschein kam u(nd den wir an einer ganz anderen Stelle vermutet hatten) musste abgebaut und durch einen Durchlauferhitzer ersetzt werden. Vor allem das unter den Putz legen des Kabels und nder neuen Steckdosen macht ja jedesmal einen irren Schmutz - wer das schon mal gemacht hat weiß wovon ich rede.....

War aber alles rechtzeitig fertig bevor die Leute von Ikea kamen um die neue Küche komplett einzubauen. Die Elektrogeräte (Kühlschrank, Ofen und Geschirrspüler) hatte ich schon vorab per Internet besorgt (und dabei in Summe rund 1500€ gegenüber Listenpreisen gespart), lediglich das Kochfeld und der Dunstabzug wurden von Ikea mitgeliefert, da waren die in Preis-Leistung relativ konkurrenzlos.

Beim Einbau selber haben die beiden -sehr fähigen und pfiffigen - Monteure dann etwas mit den schiefen Wänden und variierenden Maßen in der Küche zu kämpfen gehabt - letztlich war Ikea dann auch noch ein kleiner Planungsfehler unterlaufen, was dazu führt das wir jetzt in der einen Arbeitsplatte einen ca. 3 cm breiten Spalt haben bis das dann passende Stück dafür nachgeliefert und montiert werden wird. Außerdem muss noch eine Lösung vom Schreiner gebaut werden um den Schacht der Dunstabzugshaube mit der Wandöffnung für den Abzug zu verbinden, da der Herd jetzt an einer anderen Stelle steht als vorher und somit zusätzliche 1,5 Meter überbrückt werden müssen - das ist auf den Fotos noch als "Baustelle" zu erkennen.

Auf den ersten Blick hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt - die Küche ist erheblich heller und freundlicher als bisher und die Schubladen und Türen mit den Dämpfern, die sich automatisch auf den letzten Zentimetern schließen machen einfach Spaß wenn man vorher so ein altes Geraffel hatte :-) Wie sich das sonst alles in der Praxis bewährt werden die nächsten Monate zeigen - der Herd und der neue Ofen sind jedenfalls schon mal genial, da macht es richtig Spaß mit zu arbeiten.

Hier mal ein paar Fotos der zu 90% fertigen Küche:

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. November 2010 um 12:48 Uhr
 

Fotosession

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Nacht-Fotosession in der Hamburger Speicherstadt

Gestern abend haben wir gemeinsam mit Freunden eine ziemlich spontane Fotosession in der nachts beleuchteten Hamburger Speicherstadt gemacht. Auf die Idee bin ich letztens bei der Lektüre einer Zeitung gekommen, in der ein Artikel darüber stand, dass dort nun auch das sogenannte Wasserschlößchen mit einer neuen LED-Beleuchtung versehen worden ist.

 

Speicherstadt

Das hat mich - zusammen mit dem guten Wetter - dazu veranlasst selber dort mal ein paar Fotos machen zu wollen - mit Nachtfotos habe ich eh wenig Erfahrung, das Motiv reizt mich von jeher. Eigentlich wollte ich das schon am Samszag machen, aber per Zufall hat es sich dann ergeben, das ich das in einem Chat mit Bianca erwähnte und ihr Olli (der ein weit besserer Fotograf ist als ich - http://www.ok-fotodesign.com) Lust hatte ebenfalls mitzukommen und ein paar Fotos davon zu machen (wenn ich die zu sehen bekomme werde ich sicher wieder vor Neid erblassen) Gesagt, getan: Für Sonntag nachmittag zum Kaffeetrinken bei uns mit anschließender Fahrt in die Speicherstadt verabredet.
Ich habe dann erstmal mein wackeliges Low-Cost-Stativ gesucht (benutze ich nur alle 2-3 Jahre, da lohnt sich ein gutes kaum) und mich im Netzt etwas schlau gemacht was bei Nachtfotografie so grundsätzlich zu beachten ist. Mein Objektiv für die Brennweiten ist ja auch nicht so der Knaller, ein einfaches Kit-Objektiv - mein Geld liegt eher in höheren Brennweiten, da ich mehr Sport-, Tier- und Personenfotografie als Landschaft oder Gebäude mache. Aber zumn Probieren sollte es reichen.
Außerdem wollte ich damit (die langen Wintertage kommen) auch mal ein wenig in die Bearbeitung von RAW-Fotos und in Photoshop CS5 einarbeiten - davon kenne ich vermutlich höchstens 5% der Möglichkeiten.
Die ersten Fotos wurden leider unscharf, trotz Stativ und Zeitauslöser - war das der Wind zusammen mit meinem schlechteren Stativ oder schwang die Brücke etwas auf der wir standen? Olli brachte mich dann auf die richtige Idee: Der Bildstabilistator (IS) musste bei so langen Belichtungszeiten ausgeschaltet werden im Stativbetrieb - eigentlich traurig, dass der sich einmischt wenn es gar nichts auszugleichen gibt.....

Wir haben dann an 2 verschiedenen Standorten eine Reihe unterschiedlicher Aufnahmen gemacht - die Anzahl an Motiven habe ich erstmal noch relativ beschränkt gehalten, soll erstmal Übungsmaterial sein und evtl. noch ein paar HDR-Fotos bei rauskommen. Ich kann da ja jederzeit wieder mal hinfahren...

Speicherstadt

Speicherstadt

Die Bilder findet Ihr hier auf der Seite unter "Öffentliche Galerien/ Speicherstadt 2010" - vorerst noch weitgehend unbearbeitet und nicht retuschiert - ein paar bearbeitete und HDR-Fotos kommen dann evtl. noch einmal extra dazu.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Oktober 2010 um 10:29 Uhr
 

HSV-Handball in der O

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Gestern hat mich mein Freund und ständiger Golfpartner Olaf spontan zum Handball in die O²-Arena in Hamburg eingeladen - er hatte die Möglichkeit die Dauerkarten seiner Firma zu nutzen, so dass wir uns dortg verabredet haben.

Ich wollte da schon immer mal hin, zumal es ja quasi "um die Ecke" ist und in Hamburg ja seit Jahren wirklich Spitzenhandball der Weltklasse geboten wird - aber irgendwie hatte ich es bisher noch nie geschafft mal in die tat umzusetzen. Also habe ich die gebotene Chance freudig ergriffen und bin auch nicht enttäuscht worden. Ich kam leider durch eine unplanmäßige Verzögerung etwas spät, aber immer noch rechtzeitig genug an - schon bei der Anfahrt habe ich über den Auftrieb gestaunt, hätte da wesdentlich weniger erwartet. Es war kaum Unterschied zu Spielen in dem daneben gelegenen HSV-Stadion (offiziell: Imtech-Arena...) zu merken, obwohl da 5-6x so viele Zuschauer kommen. Vermutlich wird da mehr von den öffentlichen Verkehrsmitteln Gebrauch gemacht.

Jedenfalls saßen wir rechtzeitig genug auf unseren Plätzen.

 

Die Halle war für einen Dienstag abend mit ca. 8150 Zuschauern gut gefüllt und es herrschte die ganze Zeit eine prima Stimmung. Da ich zum 1. Mal dort war kannte ich natürlich auch die "Vorstellungszeremonie" der Heimmannschaft nicht - das ist inzwischen fast wie beim American Football.

Obwohl die HSVer haushoch überlegen waren (Endergebnis 40:27) ließ die Stimmung zu keiner Zeit nach, teilweise war es fast ohrenbetäubender Lärm - so wie es bei einer Sportveranstaltung in diesem Rahmen sein soll :-)
Mir hat das Ganze jedenfalls viel Spaß gemacht - das wird auf jeden Fall nochmal wiederholt, dann sicher mit der Familie - für meine Frau ist das auf alle Fälle ganz sicher auch was.

Ich habe mit meinem neuen Spielzeug, der Digicam mal ein paar kleine Filmchen gemacht die ich evtl. noch mal bei Youtube einstelle - da kommt die Stimmung ganz gut rüber. Wenn es soweit ist reiche ich den Link hier nach.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 03. Oktober 2010 um 13:17 Uhr
 

Paris 2010

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Vom 26.07.-29.07.2010 waren Frauke, Nike und ich in Paris, während Sohn Moritz im Golfurlaub war - er ist sowieso kein Frankreich-Fan....

Louvre by Night

Geflogen sind wir mit Air France, gebucht über www.seat24.de für knapp 95€ pro Person - dafür lohnt es sich nicht mit dem Auto zu fahren. Per Online CheckIn konnte ich problemlos bei Hin- und Rückflug (dafür in einem Internetcafé) die Plätze am Notausgang reservieren und die Bordpässe ausdrucken, so das wir - da wir nur mit Handgepäck reisten - nie besonders früh am Flughafen sein mussten. Der Flug selber mit ir France war in jeder Hinsicht gut, jeweils im neuen Airbus mit gutem und freundlichen Service, dabei pünktlich und mit ausreichendem Platz - mehr kann man nicht verlangen.

Als Unterkunft habe ich ein kleines Studio-Apartement (http://www.waytostay.com/view_propertiesbycriteria.aspx?us_cc=de-DE®id=109&pr_id=2425) über www.waytostay.com gemietet, da wir möglichst zentral zu dritt wohnen wollten um die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen und auf ein Auto verzichten zu können. Dieses Apartement war für uns ein absoluter Volltreffer: Man wohnte richtig "mitten drin", Restaurants, Geschäfte, Bäcker, Schlachter - alles in unmittelbarer Nähe, maximal 10 Gehminuten zum Louvre und zum Centre Pompidou (wir wohnten quasi direkt zwischen den beiden), 3 Minuten zur Metro- und RER- (S-Bahn) Station, so dass man überall schnell hinkam und auch direkt von dort wieder zum Terminal des Flughafens fahren konnte. Außerdem war diese Haltestelle (Les Halles) direkt an einem unterirdischen Einkaufszentrum mit 170 Geschäften gelegen, so das man alle materiellen Bedürfnisse dort erfüllen konnte - auch einen Starbucks für meine Frau gab es dort.

Blick aus dem Studio

Das Apartement war sicher kein übertriebener Luxus, alles ganz normal aber vollständig ausgestattet inkl. Mikrowelle, Geschirrspüler usw. Das Bett war als Futonbett meiner Frau zu hart für ihren Rücken, da es aber 2 vernünftige Schlafsofas gab hatte ich das dann für mich alleine und die beiden Frauen hatten beide eine weiche Schlafgelegenheit.

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten sind wir gleich per Pedes losgelaufen um etwas zu essen und einzukaufen und sind dabei gleich erstmal im Centre Pompidou gelandet, was wir inkl. einiger Ausstellungen 2-3 Stunden erkundet haben bevor wir eingekauft haben und in die Wohnung zurück sind.

Am 2. Tag haben wir dann vormittags Sacre Coeur und den Montmartre besucht, nachmittags sind wir dann zum Eiffelturm gefahren und haben uns in die übliche Schlange gestellt. Letztlich hat es ca. 45 Minuten gedauert bis wir oben waren - das war gut zu ertragen. Am Abend sind wir dann an die Pont Neuf an der Seine in der Nähe unseres Apartements gegangen und von dort aus zum Louvre geschlendert und die angestrahlten Gebäude und die Stimmung genossen. Jede Menge Pariser an der Seine und vor dem Louvre, die einfach den schönen Sommerabend genossen und oft in Gruppen mit Picknick, Wein und hin und wieder einer Gitarre zusammensaßen - das ist dort ganz offenbar wesentlich ausgeprägter als ich das von hier kenne, wo die Innenstädte spät abends oft ausgestorben oder ausschließlich von Touristen bevölkert sind.

Sacre Coeur

Pont Neuf

Am 3. Tag haben wir uns dann gleich morgens zum Louvre aufgemacht um den zu besuchen - die Schlange war in weniger als einer halben Stunde absolviert und der Louvre wurde durchstöbert. Nike war natürlich sehr an der Statue ihrer Namensgeberin dort interessiert, auch wenn die keinen Kopf mehr hat, darüber hinaus waren natürlich die Mona Lisa, die Venus von Milo und eine Reihe Gemälde der alten Meister wie Rembrandt, Rubens, Vermeer usw. Ziele zum Betrachten. Das Museum ist schon in jeder Hinsicht beeindruckend, nicht nur auf Grund seiner schieren Größe und des imposanten Gebäudes sondern auch durch den Wert und die Vielfalt der ausgestellten Kunstgegenstände. Was teilweise etwas anstrengend war, das waren neben der reinen Masse der Besucher die vorwiegend asiatischen, geführten Besuchergruppen, die keinerlei Rücksicht nahmen und meist hinderlich im Weg standen - da diese sich aber meist auf die speaktakulärsten Objekte beschränken war es durchaus auch möglich ihnen in dem großen Gebäude aus dem Weg zu gehen.....

Am Nachmittag sind wir dann noch über den Champs Elysee gebummelt und haben anscshließend etwas gegessen und es uns im Apartement gemütlich gemacht.

Am 4., den Abreisetag, haben wir uns dann noch zu Notre Dame aufgemacht, um auch diese Kirche noch einmal von innen und nicht nur von außen zu betrachten. Außerdem ist rund um die nächstgelegene Metrostation ein großer Blumen- bzw. Pflanzenmarkt mit vielen Ständen und Geschäften wo man die tollsten Pflanzen in allen Größen und unzählige Dekoartikel kaufen kann. Hatte ich ein Glück das wir nur mit Handgepäck unterwegs waren.....
Nachmittags gegen 16:30 machten wir uns dann per RER auf zum Flughafen, wo wir ruckzuck durch die Sicherheitskontrolle waren um dann am frühen Abend pünktlich Richtung Hamburg abzuheben, wo wir nach knapp 80 Minuten problemlos landeten.

Notre Dame

Es waren 3,5 schöne Tage, in denen wir viel Sehenswertes gesehen und erfahren haben. Glück mit dem Wetter und der Unterkunft hatten wir auch - kurzum: Eine runde Sache.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 02. August 2010 um 17:31 Uhr
 

Mailand 2010

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Wochenende in Mailand zu Zweit - Sonntag, 27.06.2010

Für Sonntag haben wir kurzfristig umgeplant bei dem herrlichen Wetter - da wollten wir beide nicht wieder durch die Stadt traben sondern lieber ein wenig von der Umgebung sehen und dafür den Mietwagen nutzen. Das Ziel war schnell klar: Wir wollten zum Comer See fahren, ein wenig was von Como sehen und dann eine Strecke am See entlang fahren bevor es Richtung Flughafen ging. Die ursprüngliche Planung irgendwo am Nachmittag das Fussballspiel Deutschland-England bei der WM zu sehen haben wir über den Haufen geworfen, da nach Italiens Ausscheiden die Nachmittags-Spiele der WM sowieso kaum übertragen wurden. Da wir beide gerne in fremden Landen gerne durch die Gegend gondeln und schauen wie es dort so ist waren wir uns schnell einig.


Größere Kartenansicht

Nachdem wir ausgeschlafen und ausgiebig gefrühstückt hatten, haben wir im Hotel ausgecheckt, Die Taschen ins Auto geworfen, das Navi angeschmissen und uns auf den Weg durch die Lombardei nach Como gemacht. Dabei gab es jede Menge Eindrück von Land und Leuten bis wir dort ankamen. Bei dem herrlichen Wetter war es natürlich überall reichlich voll und wir mussten auch einen Augenblick nach einem Parkplatz am See suchen, bevor wir dort aussteigen und ein wenig am See entlang laufen konnten.

Lago di Como

Villa Olmo

Nachdem wir die herrliche Gegend dort eine Weile genossen und geschaut haben sind wir dann mit dem Auto wieder losgefahren um einen Teil des Sees entlangzufahren. Da gab es dann reichlich Serpentinen und Höhenunterschiede auf einer malerischen Strecke mit teilweise atemberaubenden Ausblicken. Kann man schon verstehen, dass sich George Clooney dort mal eine nette Villa gekauft hatte: http://comer-see-italien.com/comer-see-abc/clooney-und-co.-am-comer-see__66.htm. Inzwischen hat er sie wohl wieder verkauft oder ist zumindest dabei: http://diepresse.com/home/leben/mensch/542110/index.do
Die Planung in einem der kleinen Städtchen am Seeufer anzuhalten und dort etwas zu essen scheiterte an dem enormen Andrang und dem damit verbundenen Mangel an Parkplätzen in Gehweite, so das wir dann direkt bis nach Lecco (http://www.italien-inseln.de/italia/lombardei-lombardia/lecco/hauptstadt.html) durchgefahren sind, wo wir trotz eines Marktes (Künstler- oder Flohmarkt) noch einen Parkplatz ergattern und vor allem die unglaubliche Menge an Motorrädern bestaunen konnten, die sich an dem Tag dort aus irgendeinem Grund trafen. Es waren mindestens 500, wenn nicht gar 1000 Maschinen an der Straße abgestellt und man konnte die verschiedensten Typen beobachten.

Nach einer kurzen Stärkung machten wir uns dann auf, via Monza und Mailand zum Flughafen in Malpensa zu fahren. In Mailand brachte mich meine Navi-Dame noch kurz fast zum Wahnsinn, weil sie bei einer Baustelle einfach nicht in der Lage war eine vernünftige Alternativroute zu suchen und mich immer wieder vor die Absperrung lotsen wollte - da musste ich dann doch erstmal schauen in welche Richtung wir mussten um sie zu ignorieren um auf den richtigen Weg zu kommen....

Auf der Fahrt konnten wir dann noch das Ergebnis des Fussballspiels per Handy in Echtzeit mitbekommen, so das wir auch in diser Hinsicht gut gelaunt und rechtzeitig am Flughafen ankamen, den Wagen abgeben und in Ruhe am Automaten einchecken konnten.
Auf dem Rückflug hatten wir eine etwas größere Maschine, eine Boeing 737-500 (http://konzern.lufthansa.com/de/flotte/kontintental-flotte/boeing-b737-500.html), die auch nicht voll besetzt war, so das wir zu zweit in einer Dreierreihe saßen. Der Flug verlief butterweich und ereignislos, wir kamen sogar noch etwas vor der Zeit in Hamburg an. Da wir nur mit Handgepäck unterwegs waren brauchten wir auch nicht zur Gepäckausgabe und saßen schon 15-20 Minuten nach der Landung im Auto auf dem Weg nach Hause, wo wir vor 23:00 wieder wohlbehalten ankamen.

War ein schönes Wochenende so zu zweit - wird sicher wiederholt, die Kinder werden ja größer, da kann man auch mal alleine weg ;-)

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Juni 2010 um 17:43 Uhr
 


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